Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

 

Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für verschiedene Personengruppen in Deutschland sinnvoll. Dazu zählen

 

Doch ist für alle Personen der gleiche Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll? Aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Voraussetzungen gelten folgende Empfehlungen.

Arbeitnehmer, die vor dem 02.01.1961 geboren wurden ...


... haben noch Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Sie können durch eine private Berufsunfähigkeitsrente jedoch die Differenz zum bisherigen Nettoeinkommen noch zusätzlich ausgleichen.

Arbeitnehmer, die nach dem 01.01.1961 geboren wurden ...

... haben nur noch Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente in Höhe von 25 bis 50 Prozent des letzten Nettoeinkommens, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Diese sehen vor, dass der krankheitsbedingt berufsunfähige Arbeitnehmer nicht mehr als 3 Stunden am Tag dem Arbeitsmarkt sinnvoll zur Verfügung stehen kann. Ist er aber in der Lage, beispielsweise auch Hilfsarbeiten auszuführen, entfällt der gesetzliche Versicherungsanspruch. Die 25-prozentige Erwerbsminderungsrente wird gezahlt bei einer Restarbeitskraft zwischen 3 und 6 Stunden am Tag; die 50-prozentige Erwerbsminderungsrente bei einer Restarbeitskraft von weniger als 3 Stunden am Tag.

Arbeitnehmer, die gerade in den Beruf gestartet sind ...

... müssen sich unbedingt sinnvoll privat gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit absichern, da sie wegen fehlender Einzahlungszeiten in die gesetzliche Rentenkasse (mindestens über fünf Jahre) keinen Anspruch in den ersten fünf Arbeitsjahren haben.

Hausfrauen, Arbeitslose und Studenten ...

... erhalten keine Unterstützung vom Staat, da sie keine Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung zahlen. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können diese Personengruppen aber im Versicherungsfall eine Rente bis zu 1.000 Euro erhalten.

Selbstständige, Handwerker und Freiberufler ...

... sollten sich ebenfalls privat absichern, wenn sie krankheitsbedingt ihre bisherige Tätigkeit aufgeben müssen. Da sie in keine gesetzliche Rentenkasse einzahlen und damit auch keine Ansprüche erwerben, bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung den einzigen sinnvollen, finanziellen Schutz.

Was bleibt ohne private Berufsunfähigkeitsabsicherung?

Jeder Arbeitnehmer sollte wissen, dass schon heute jeder Fünfte aus Krankheitsgründen nicht mehr bis zur Altersrente arbeiten kann. Ohne private, sinnvolle Absicherung bleibt dann nur noch der Gang zum Sozial- bzw. Arbeitsamt und ein Antrag auf Hartz-IV-Leistungen, die das bisherige Einkommen aber kaum ersetzen können.

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